Albdurchbruch im Donautal

Motorradtour durch das Donautal

Mit dem Motorrad durch das Donautal

Das Donautal eignet sich wohl wie kaum eine andere Gegend in Deutschland für eine ebenso spannende, wie auch erholsame Tour mit dem Motorrad. Entlang einer atemberaubenden Kulisse führt der Weg von Donaueschingen (der Donauquelle) vorbei an historisch bedeutsamen Stätten, wie beispielsweise Beuron oder Riedlingen, nach Ulm. Das Donautal zeigt sich hier von seiner schönsten Seite und versetzt jeden Besucher unweigerlich ins Staunen. Die Strecke könnte für eine Motorradtour geeigneter kaum sein. Gut ausgebaute Straßen garantieren eine sichere Fahrt, auch an einzigartigen Orten für eine Rast im Herzen der Natur mangelt es nicht.

Der Ausgangspunkt, Donaueschingen – Oberes Donautal

Die Tour beginnt bereits mit einem Highlight, nämlich dem Ort, wo durch den Zusammenfluss von Brigach und Breg die Donau ihren Ursprung hat. Romantisch zwischen Schwarzwald und den westlichen Ausläufern der Schwäbischen Alb gelegen, hat Donaueschingen viel zu bieten. Bereits im 9. Jahrhundert erstmal urkundlich erwähnt, lässt die Stadt jedem Besucher das Herz höher schlagen. Der kulturell Interessierte wird die historische Vielfalt der Stadt schätzen, wer die Natur liebt, wird hier atemberaubende Landschaften entdecken. Auch das Nachtleben der Stadt lässt keine Langeweile aufkommen. Ganz gleich, ob man auf der Suche nach einer gepflegten Bar ist oder lieber in einem Club in die Nacht hineintanzt – Donaueschingen hat jedem etwas zu bieten.

Oberes Donautal – Beuron

Schon die erste Etappe wird jeden Motorradfahrer sofort in ihren Bann ziehen. Entlang der frisch entsprungenen Donau führt der Weg nach Beuron, das vor allem durch sein berühmtes Benediktinerkloster (Erzabtei St. Martin zu Beuron) bekannt ist. Die ehrwürdigen Mauern können tagsüber besichtigt werden und werden auch die, die sonst nicht an sakralen Bauten interessiert sind faszinieren. Das Kloster bietet Reisenden auch kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten in einer sagenhaften Atmosphäre mitten im Grünen. Wer glaubt, ein Aufenthalt im Kloster sei langweilig, irrt. In Beuron gibt es viel zu besichtigen und zu erleben. Auch hier will keine Langeweile aufkommen, unabhängig davon, ob man lieber entspannt die Seele baumeln lassen will oder doch lieber in Feierlaune ist.

Sigmaringen – Riedlingen

Von Beuron aus führt der Weg vorbei am Donaudurchbruch bei Inzigkofen weiter über Sigmaringen nach Riedlingen. Das mittelalterliche Sigmaringen, dessen Region bereits in der Steinzeit besiedelt war, fasziniert vor allem durch sein authentisches Stadtbild. Das Sigmaringer Schloss direkt am Ufer der Donau bietet schon von der Ferne einen glanzvollen Anblick. Schon im 11. Jahrhundert stand an der Stelle des Schlosses eine befestigte Burganlage. Heute bieten Führungen einen spannenden Einblick in längst vergangene Tage. Auch Riedlingen versetzt den Besucher sogleich in die Vergangenheit. An den Ufern der Donau scheint die Zeit hier teilweise stehen geblieben zu sein. Das an der Oberschwäbischen Barockstraße gelegene Städtchen beeindruckt ebenfalls durch seinen mittelalterlichen Flair, geprägt von zahlreichen Fachwerkhäusern, einem historischen Rathaus und der Pfarrkirche St. Georg, dem Wahrzeichen der Stadt.

 

Der Münsterplatz in Ulm – Ziel einer unvergesslichen Tour

Nach gut 200 Kilometern ergreifender Fahrt endet die Motorradtour im sagenhaften Ulm, dessen Kirchturm – mit seinen mächtigen 161,53 Metern der höchste der Welt – schon von der Ferne sichtbar ist. Der Münsterplatz ist ebenfalls von zahlreichen historischen Bauten umgeben. Ulm bietet die perfekte Kombination aus historischer Tradition und überschaubarem Großstadtflair. Für den Motorradfreund kann Ulm sowohl Endpunkt einer packenden Tour sein, als auch Ausgangspunkt für weitere faszinierende Entdeckungen.

Distanzen:

Länge: 185 Km
Koordinaten Startpunkt: Donaueschingen, Donauquelle, N +47.951834 E +8.502479
Koordinaten Endpunkt: Ulm am Münster, N +48.399053 E +9.992425

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